Solarertrag im Schweizer Winter
Viele Eigenheimbesitzer fragen sich, wie viel Strom ihre Solaranlage im Winter produziert. Die kurzen Tage, der tiefe Sonnenstand und häufige Bewölkung reduzieren den Ertrag erheblich – doch die Anlage produziert auch im Winter wertvollen Strom.
In der Schweiz entfallen typischerweise 25 bis 30 Prozent des Jahresertrags auf die Monate Oktober bis März. An klaren Wintertagen kann die Produktion durch die Reflexion von Schnee sogar überraschend hoch sein.
Monatliche Ertragsverteilung
Die ertragsstärksten Monate sind Mai, Juni und Juli mit jeweils 12 bis 15 Prozent des Jahresertrags. Der Dezember als ertragsschwächster Monat liefert nur etwa 2 bis 4 Prozent des Jahresertrags.
Für eine 10-kWp-Anlage mit einem Jahresertrag von 10'000 kWh bedeutet dies: Im Juni produziert sie etwa 1'200 bis 1'500 kWh, im Dezember hingegen nur 200 bis 400 kWh.
Tipps für besseren Winterertrag
Eine steilere Modulneigung von 40 bis 60 Grad kann den Winterertrag verbessern, da der Sonnenstand im Winter tiefer ist. Bei Ost-West-Ausrichtung verteilt sich die Produktion gleichmässiger über den Tag.
Schnee auf den Modulen reduziert den Ertrag temporär, rutscht aber bei geneigten Modulen meist schnell ab. Eine regelmässige Schneeräumung lohnt sich in der Regel nicht, da das Risiko der Modulbeschädigung den zusätzlichen Ertrag überwiegt.
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